Loving Blogs

Blogs all over – ich stolpere mittlerweile ungefähr täglich über neue Blogs, die ich interessant, hüsch, spannend oder unterhaltsam finde. Diese machen einen etwas grauen Januar gleich mal etwas bunter.

Ich möchte Euch diese natürlich nocht vorehalten und so lege ich hier mal los, ich reiche dann aber noch nach, denn das sind nicht alle, aber die, die ich mir regelmäßig anschaue :

(Urban) Art:

streetartutopia.com – Ultracoole Street Art

Food:

Englisch und aus München, das muss kein Widerspruch sein: www.deliciousdays.com Vielleicht zeigen eine Tages noch 1-2 Kinos wieder Filme im Original!

Mareen, auch aus München, schriebt über das, was sie kocht – und das mit Liebe: www.kochend-heiss.de

Speiselift ist Schweizerisch: speiselift.com Hier geht es nicht nur um lecker Speisen & Rezepte, sondern auch hübschen Schnickschnack rund ums Thema Essen und wenn man Glück hat, dann kann man die Lieblinge auch gleich einkaufen und zwar hier.

Fashion & Design:

Ja, ich schau sie mir noch immer an, auch wenn es ein bisschen stimmt, dass Les Mads kommerzieller und anders geworden ist – aber man muss ja auch Geld verdienen!

Freunde von Freunden ist zwar manchmal etwas pseudo, aber ich finde es noch immer gut, um Inspiration zu bekommen.

Re:publica 2012 Werbung

Ich möchte hier ein bisschen Werbung machen für ein äußerst spannend klingendes Event, die re:publica 2012:

re:publica 12
Ich werde auch versuchen, hinzukommen und muss mich dringendst um Tickets kümmern.

Ich mach dann mal eBay mit Euch

Meine Eltern haben sich zu Weihnachten ein neues Laptop gekauft. Nichts Besonderes, ein Samsung, der relativ groß ist (wegen des Screens und der Tastatur), aber für meine Eltern ist das ein Quantensprung, zumal der alte Rechner Bauteile hatte, die >10 Jahre alt waren. Diese kamen unter anderem aus meinem alten Rechner. Mein aktueller Rechner ist auch schon alt, übrigens.
Im Zuge dessen wollte ich meinen Eltern natürlich nochmals eBay schmackhaft und habe per iPhone Krimis meiner Elten gelisted, die sie nicht behalten wollten, weil ausgelesen. Gebracht hat es glaube ich noch nichts, aber wir kommen dahin – zumal sie jetzt schon wissen, dass eBay meist günstigere Gebühren hat als Amazon (auch wenn dafür ab und an der Scan des Barcodes nicht geht…), man als Verkäufer aber weniger mit den Versandkosten “verdient”. Verschickt wird übrigens mit großer Sorgfalt von meiner Mutter, also ein durchaus guter Deal.
Am nächsten eBay Schritt muss ich also noch arbeiten, aber Dinge wie Bilder anhängen etc. klappen schon 1a mit dem neuen Samsung.

Alte Liebe rostet nur ein bisschen. Französisch & Kaybee

Ich habe ein Jahr in Bordeaux studiert, das wahrscheinlich bisher schönste Jahr meines Lebens, und einige Monate in Fontainebleau (bei Paris) meinen Master gemacht. Danach war mein Französisch so gut, dass ich immer gefragt wurde, woher ich in Frankreich sei (irgendwie klang ich nach Norden). Es war deutlich besser als mein Englisch und ich denke, ich habe auch die Französische Seele recht gut verstanden. Dann habe ich begonnen zu arbeiten, erst vor allem auf Deutsch and since three years more or less all day long in English. Und mein Französisch?! Perdu! Plus ou moins jedenfalls. Seltsamerweise ging damit auch meine Liebe zu Frankreich und mein Verständnis für Französische Besonderheiten etwas verloren (dafür habe ich Engländer sehr viel mehr zu schätzen gelernt, Humor und Britisch, hach).

Jetzt war ich das zweite Mal in 12 Monaten in Paris. Paris ist einfach so schön, also alleine schon die Häuser, dass man erst mal sagen muss: stimmt, das war schon verdammt cool. Wenn ich dann noch von der unglaublich charmanten Verkäuferin bei Comptoir de Cotonniers (ich würde dies Sachen zu ca. 80% mit großer Begeisterung tragen, leider waren noch keine SOLDES) in ein Gespräch verwickelt werde, was man einer 5-jährigen denn schenken könne und dafür für 10-jährige Tipps bekomme: dann flammt alte Liebe wieder auf. Französisch klingt so schön, wenn auch etepetete. Wenn man Französisch spricht, was bei mir sehr holprig daher kam, weil immer das Englisch dazwischengefunkt hat, dann sind Franzosen immer zu einem Austausch von Nettigkeiten bereit, auch in Paris. Das ist die Wahrheit! Franzosen sind dabei so charmant, dass man mit einem Lächeln von dannen zieht – Engländer machen hier eher einen guten Witz. Das ist auch gut! Wenn einem das in weiten Teilen Deutschlands passiert, fragt man sich, ob der Deutsche etwas von einem will. Nur ohne Französisch kommt man noch immer nicht weit. Der Unterschied zu vor ein paar Jahren ist jedoch, dass Französisch nicht mehr ganz so sehr erwartet wird. Ich weiß nicht, wie oft ich in 2.5 Tagen gehört habe, dass es schlimm ist, dass das Englisch nicht ausreicht. Trotzdem ist es mir ein Rätsel, was in Französischen Schulen im Englischunterricht passiert. Vielleicht wird noch immer nicht gesprochen.

Alles in allem muss ich aber sagen: ich mag Euch doch noch sehr! Ihr habt auch einen coolen, schnellen Zug (TGV vs. ICE), der Charme, den jeder hat, der Stil, die Häuser, die Essenskultur (beim Essen an sich sind für mich die Italiener in Europa die Sieger), manchmal auch das Laisser-Faire verbunden mit einem “das geht sich schon aus”, das Gejammere (da sind Franzosen echt nicht weit weg von den Deutschen, wenn auch anders), die Blumigkeit des Französischen, das eigene Selbstverständnis, die Effizienz der Metro, la mode, dass alles Englische eingefranzösischt wird, die Süßigkeiten, der Köse, Lafayette, die Vielfalt mit Mittelmeer, Elsass, Atlantik, Alpen und dass man schön die Tür aufgehalten bekommt. Eigentlich immer (funktioniert auch in England). Daher liegen auf meiner à faire Liste: Insitut Français nach Konversationskursen googeln, mal wieder an den Atlantik und vor allem nach Bordeaux fahren, im Basin D’Arcachon frisch aus dem Basin geholte Austern mit jungem Weißwein essen – und wieder Franzosen verstehen.